Electronic Banking and more ...
In den vergangenen Jahren haben Unternehmen verstärkt damit begonnen ihre Finanzprozesse nachhaltig zu verbessern und den gestiegenen Anforderungen am Markt anzupassen. Ein optimiertes Financial Supply Chain Management (FSCM) hilft zum einen unternehmensintern zur Kostenreduzierung von monetär gegliederten Prozessen, zum anderen wird der Cashflow verbessert bzw. das gebundene Kapital reduziert.
Eine Kennzahl die daraus abgeleitet wird ist das „Working Capital“. Welche Bedeutung hat das Working Capital Management (WCM) für das Unternehmen? Was hat WCM mit den Zahlungsströmen im Unternehmen zu tun?
Wir finden die Zahlungsströme zum einen im „Debitorenzyklus“ - dem Order-to-Cash Prozess, als auch im „Kreditorenzyklus - dem „Purchase-to-Pay“ Kreislauf. In beiden Fällen hilft eine verbesserte Steuerung zur Liquiditätsverbesserung. Oftmals genügen dazu schon kleine organisatorische Anpassungen und Änderungen der Prozesse. So können auf der Auszahlungsseite oftmals durch die Verbesserung der Zahlungskonditionen oder konsequente Skontoausnutzung deutliche Besserungen der Kennzahlen erzielt werden.
Auf der Einzahlungsseite kann durch eine schnelle Fakturierung und einem optimierten Mahnwesen ein Teil zum Unternehmenserfolg beigetragen werden. Sämtliche organisatorischen Möglichkeiten benötigen eine flexible und leistungsfähige Basis von Prozessen, die auf der jeweiligen ERP-Plattform abgebildet werden müssen.
Die Systemanbieter konnten hinsichtlich der Funktionalitäten und Stabilität die für ein optimiertes FSCM notwendig sind deutliche Fortschritte erzielen. Neben Produkten die z.B. das „In-house Banking“ unterstützen, etablierten sich ebenso Systeme die eine direkte und globale Bankenkommunikation ermöglichen.
Abgerundet werden die technischen Hilfsmittel durch neue Formate die teilweise auf EU-Verordnungen aufbauen (SEPA), oder durch eine weiter fortschreitende Globalisierung notwendig werden. So dürfte in den kommenden Jahren eine weitere Standardisierung der Zahlungsträgerformate auf Basis von ISO 20022 erfolgen.
Was haben diese Entwicklungen mit den Seiten von „Electronic Banking and more …“ zu tun? Die vorliegenden Seiten sollen Ihnen einen kleinen Einblick in die technischen und organisatorischen Möglichkeiten geben, wie moderner Zahlungsverkehr abgebildet werden kann. Moderner Zahlungsverkehr hat sich in den letzten Jahren zu einem effizienten Zusammenspiel der betroffenen Stakeholder entwickelt.
Integrierte Systemlösungen helfen den Firmenkunden in der Zukunft ihren Teil am Unternehmenserfolg beizutragen. Finden Sie hier Anregungen und Ideen für Ihre eigenen Prozesse im Zahlungsverkehr. Über einen aktiven Gedankenaustausch und weitere Anregungen für diese Seiten würde ich mich freuen.
Letzte Änderung am Samstag, 21. April 2012 um 18:33 Uhr.










